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Filmförderung 2012 – Eine Bestandsaufnahme

Filmförderung 2012 – Eine Bestandsaufnahme

17. November 2014 –
 EPI veröffentlicht zum dritten Mal unabhängige Studie zur Filmförderung

Bereits zum dritten Mal in Folge legt das Erich Pommer Institut nun auch für das Jahr 2012 eine Bestandsaufnahme der Filmförderung in Deutschland vor und trägt damit zu einer höheren Transparenz in der deutschen Filmförderlandschaft bei. Die unabhängige Studie veröffentlicht jenseits der Geschäftsberichte der Filmförderinstitutionen belastbare Zahlen zur Vergabe und Verteilung der Fördergelder. So bieten die Ergebnisse Diskussionsgrundlage für Praxis, Politik und Forschung. Des Weiteren zeigt die Studie Entwicklungen, Tendenzen und Zusammenhänge auf und erhebt u.a. detaillierte Rankings der am stärksten geförderten Produktionsfirmen und Projekte.


Im Jahr 2012 wurden insgesamt 589 Filmprojekte gefördert. Die Förderinstitutionen gaben hierfür 310,1 Mio. Euro aus, davon 188,6 Mio. Euro im Bereich Produktionsförderung. Damit sank die durchschnittliche Fördersumme pro Film im Vergleich zu den beiden Vorjahren kontinuierlich. Allerdings blieben die Gesamtausgaben der Förderer auf einem weitgehend stabilen Niveau.

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In den Jahren 2010 bis 2012 fanden sich fünf Produktionsfirmen durchgehend in den Top 10 der meist geförderten Produktionsfirmen wieder. Die großen „Gewinner“ in 2010 bis 2012 waren mit Blick auf die Fördersummen die Unternehmen X Filme Creative Pool GmbH (27,9 Mio. Euro gesamt), UFA Cinema GmbH (22,5 Mio. Euro gesamt) und Constantin Film Produktion GmbH (21,9 Mio. Euro gesamt). Gemeinsam haben sie in diesem Zeitraum mehr als 72 Mio. Euro staatliche Förderung erhalten. Ebenso hat sich der „Hauptstadteffekt“ als längerfristiger Trend erhärtet: Bei knapp einem Drittel aller in 2012 geförderten Filme hatten die antragstellenden Produktionsfirmen ihren Hauptsitz in Berlin-Brandenburg.  


Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen und Interesse an einem Interview mit dem geschäftsführenden Direktor des Erich Pommer Instituts, Prof. Dr. Lothar Mikos, an Marijana Harder (0331-721 2884, harder@epi-medieninstitut.de). Die Studie kann über das EPI bezogen werden. 

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Pressekontakt

Marijana Harder
Marijana Harder
Press and public relations (self-employed PR consultant)
+49 (0) 177.794 28 71 | mh@epi.media
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